Kölner Dom

Der Kölner Dom – aus Visionen entstanden

Ambitionierte Baumeister hatten seit dem 13. Jahrhundert die Vision, für den Wallfahrtsort Köln mit seinen Reliquien der Heiligen Drei Könige eine Kathedrale zu errichten, die ihre Vorbilder in Frankreich bei Weitem übertreffen sollte. Im Jahr 1248 erfolgte die Grundsteinlegung für den Neubau einer hochgotischen Kathedrale nach den Plänen von Baumeister Gerhard Rile. Nach drei Jahrhunderten reger Bautätigkeit endet diese und der unfertige Dom prägt vom 16. bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Silhouette der Stadt.

 

Es waren schließlich die Kölner Bürger, die mit ihrem finanziellen Engagement im Jahr 1880 für die Fertigstellung des einmaligen gotischen Bauwerks sorgten. Sie hatten die Vision eines nationalen Denkmals, welches zum Symbol der Aussöhnung von deutschen Katholiken mit dem staatstragenden preußischen Protestantismus werden sollte.

 

Doch der Dom ist mehr als ein architektonisches Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft. Er ist bis heute einer der bedeutendsten Orte der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte. Bedeutende Werke zeugen von der anhaltenden künstlerischen Auseinandersetzung mit der Schöpfung und Transzendenz:

  • Dreikönigenschrein von Nikolaus Verdun (1181 – 1220),
  • Altar der Stadtpatrone von Stephan Lochner (um 1440),
  • Teppiche von Peter Paul Rubens (1640),
  • Südquerhausfenster von Gerhard Richter (2007).

 

Die UNESCO erklärte den Kölner Dom im Jahr 1996 zum Weltkulturerbe. Er zählt somit zu den unersetzlichen Kulturgütern von unschätzbarem Wert für die gesamte Menschheit, deren bestand für folgende Generationen zu sichern ist.

 

Sie möchten sich genauer über die Geschichte des Kölner Domes und sein kulturelles sowie liturgische Angebot informieren? Dann besuchen Sie uns unter www.koelner-dom.de.